M³: The Punisher
29 May 2005Erstmal Sorry, das es wieder so spät geworden ist. Ich habe mich die letzten beiden Tage intensiv mit Ruby auseinandergesetzt und bin zu quasi nix anderem gekommen.
Ich hatte mir von The Punisher etwas mehr versprochen, nachdem ich das vor ein paar Wochen mal kurz angezockt hatte. Damals erschien es mir noch wie eine kurze, unterhaltsame Comic Prügelei, nachdem Diki und ich das am Freitag 2-player durchgezockt haben, stellte es sich als lange, langweilige Comic Prügelei heraus.
Mit zwei Knöpfen fürs Schlagen und Springen und ein paar spärlichen Specials verschreibt sich das Gameplay solider, schlichter Haudrauf-Action. Hervorzuheben wären die aufsammelbaren Waffen wie Baseballschläger, Ninjasterne, Bleirohre oder Bumerangs, würden die nicht zum Standardrepertoire des Genres gehören. Ein wenig Abwechslung bieten die kurzen Baller-Passagen, in denen die zwei Helden per Autolock auf alles schiessen was sich bewegt, ohne sich selbst groß vom Fleck rühren zu müssen.
Diese beiden Helden, Punisher und Nick Fury sind im Gegensatz zu den meisten Gegnern nett gezeichnet, was mir aber sofort aufgefallen ist: Das hohe ökonomische Bewusstsein bei Capcom. Warum zwei Gesichter zeichnen, wenn eins reicht?
Oben die beiden Originale, unten links das Difference Bild, unten rechts ein Overlay mit 50%
Punisher ist ein sehr durchschnittliches Spiel, über das es nicht mehr Gutes oder Schlechtes zu sagen gibt als über die meisten anderen Beat’em-Ups auch. Nächste Woche dann ein wirklich interessantes Spiel. Versprochen.
Mehr Bilder hier. Zu kriegen ist das ganze bei planetemu.net.